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WM 2026 – es darf geträumt werden  (BNP PARIBAS, 20.05.2026)
In wenigen Wochen startet die Fussballweltmeisterschaft. Eine Veranstaltung der Superlative, die viele Gewinner kennt, auch in der Wirtschaft.

In wenigen Wochen startet die Fussballweltmeisterschaft. Eine Veranstaltung der Superlative, die viele Gewinner kennt, auch in der Wirtschaft.

 

Das könnte klappen. Nach 1934, 1938 und 1954 träumt die Schweizer Fussballnationalmannschaft von einem erneuten Erreichen des Viertelfinales bei der Fussballweltmeisterschaft, die in wenigen Wochen in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird. Mit Kanada, Bosnien und Herzegowina und Katar in der Gruppe B warten zumindest in der Vorrunde keine übermächtigen Gegner auf die Schweiz. Das Achtelfinale liegt also drin, und das Halbfinale? Naja, nicht übertreiben, aber alles ist möglich!

 

Grösser als je zuvor

Überhaupt, die WM 2026 macht so einiges möglich. Mit Fussballmannschaften aus 48 Nationen nehmen an der WM 2026 so viele Teams wie nie zuvor teil. Der Löwenanteil der WM mit ihren insgesamt 104 Spielen findet dabei in den USA statt: 78 Partien werden dort in elf verschiedenen Städten ausgetragen, dazu jeweils 13 Spiele in Mexiko und Kanada. Die WM 2026 ist ein historischer Wendepunkt für den Fussball, sagen Beobachter. Nicht nur, dass die Anzahl der Mannschaften erhöht wurde, auch die geographische Grösse ist einmalig. Zwar hatte schon die WM 2018 in Russland mit elf Spielorten in mehreren Zeit- und Klimazonen enorm grosse Distanzen aufgewiesen – zwischen dem westlichsten Punkt (Kaliningrad) und dem östlichsten (Jekaterinburg) lagen knapp 2‘500 Kilometer Luftlinie, während die zurückzulegende Fahrstrecke auf dem Landweg bis zu 3‘000 Kilometer betrug. Aber die Dimensionen bei der WM 2026 sind noch einmal um einiges grösser: Allein in Mexiko liegen die Austragungsorte Monterrey und Mexiko-Stadt rund 900 Kilometer auseinander; in den USA beträgt die Strecke zwischen den Städten Seattle und New York sogar rund 4‘500 Kilometer. Das zeigt die grossen Herausforderungen in puncto Transport und Logistik – zum einen für die teilnehmenden Teams, nicht zuletzt aber zum anderen auch für Fans, Organisatoren, Ausstatter und Lieferanten.

 

Und, es werde mehr Besucher als je zuvor bei einer WM erwartet. Schliesslich dürfte sich mit der höheren Anzahl an Teilnehmerländern auch die Menge der internationalen Besucher der Spiele erhöhen. Insgesamt rechnet man mit fünf bis sieben Millionen zusätzlichen Touristen aus aller Welt. Die erwartete Zahl der Stadionbesucher liegt deutlich höher als während vorangegangener Turniere – weil die Verfügbarkeit von Tickets etwa doppelt so hoch ist wie bei den Weltmeisterschaften der vergangenen Jahrzehnte. Und die Nachfrage scheint vorhanden zu sein, zumindest teilweise: Nach Angaben des Deutschen Fussball-Bunds (DFB) ist das Interesse deutscher Fans an dem Spektakel gross – und das trotz der vergleichsweise hohen Ticketpreise. Im Gegensatz dazu ist die Nachfrage nach Tickets bei den Schweizer Nati-Fans laut Schweizerischem Fussballverband (SFV) eher gering.

 

Neue Einnahmen für die Wirtschaft

All das hat natürlich Rückwirkung auf die Wirtschaft. Einer Studie der Boston Consulting Group (BCG) zufolge könnte die Fussball-WM 2026 kurzfristige wirtschaftliche Auswirkungen in Höhe von fünf Milliarden US-Dollar mit sich bringen, dies beträfe 40‘000 Jobs und eine Milliarde US-Dollar an zusätzlichem Verdienst für Arbeitnehmer. Allein für die Westküstenmetropole Los Angeles rechnen Experten des Research-Hauses Micronomics mit 594 Millionen US-Dollar an ökonomischem Effekt und mit 35 Millionen US-Dollar Steuereinnahmen für die Region um L.A. Es ist klar, dass es dabei um mehr geht als nur um Umbauten an Stadien wie neue Rasenflächen oder einen erhöhten Einsatz von Sicherheitspersonal.

 

Zu den grössten Profiteuren der WM in Nordamerika dürften vor allem Unternehmen gehören, die sich auf die erhöhte Nachfrage nach Transportmöglichkeiten einrichten, also Fluggesellschaften, Eisenbahn-unternehmen und Logistikfirmen. Während internationale Fluggesellschaften die Besucher aus ihren Heimatländern in die USA fliegen werden, dürften auch bei den Anbietern im Inlandsflugverkehr die Aktivitäten während der WM höher sein als sonst. Das spricht unter anderem für Delta Air Lines, die ein dichtes Inlandsflugnetz in den USA anbietet. Für kürzere Strecken könnten sich zudem viele Touristen für die Bahn oder den Mietwagen entscheiden. Börsennotierte US-Anbieter wie Avis und Hertz sowie die deutsche Sixt, die über ein US-Geschäft verfügt, könnten damit ebenfalls Nutzniesser des Turniers werden.

 

Sonderkonjunktur für Übernachtungen

Es geht aber nicht nur um die Mobilität der WM-Besucher, sondern auch um deren Unterbringung. So dürften auch Hotels auf der Liste der potenziellen Profiteure stehen, speziell die grossen Ketten, die in den USA und teilweise auch in den beiden anderen Teilnehmerländern der WM präsent sind, darunter Marriott, Hilton und Intercontinental. Das US-Sportportal „The Athletic“ hat in diesem Zusammenhang analysiert, dass in den Gastgeberstädten die Preise für eine Hotelübernachtung in der Zeit um die Eröffnungsspiele teilweise bereits um 300 Prozent gegenüber den üblichen Tarifen gestiegen sind.

 

Auch Airbnb dürfte als Vermittlungsplattform für die Vermietung privater Unterkünfte dank der Fussball-Fans eine Sonderkonjunktur erfahren. Einer Analyse von Deloitte zufolge werden während des Turniers voraussichtlich etwa 2,7 Millionen der insgesamt erwarteten Übernachtungen von Touristen in Nordamerika auf das Konto von Airbnb-Gästen gehen. Deren direkte Ausgaben für die WM werden auf etwa 1,2 Milliarden US-Dollar geschätzt (865 Millionen US-Dollar in den USA, 169 Millionen US-Dollar in Mexiko und 177 Millionen US-Dollar in Kanada). Darüber hinaus wird für die Gesamteinnahmen der Airbnb-Gastgeber in Nordamerika während dieses Zeitraums mit etwa 212 Millionen US-Dollar gerechnet (156 Millionen US-Dollar in den USA, 25 Millionen US-Dollar in Mexiko und 31 Millionen US-Dollar in Kanada).

 

Gewinner könnte es aber auch im Bereich Technologie und Medien geben. Die WM 2026 wird ein Testfeld für neue Formen des Fan-Engagements: digitale Plattformen, Streaming-Dienste, datenbasierte Services und immersive Technologien. Hier entstehen Chancen für globale Konzerne ebenso wie für spezialisierte Start-ups. Gut möglich also, dass die WM 2026 nicht nur auf dem Rasen und am Fernseher begeistern wird, sondern in virtuellen Versionen auch an der Spielekonsole, und damit dem wachsenden E-Sport-Trend einen weiteren Schub geben wird.

 

Wir drücken auf jeden Fall unserer Schweizer Nationalmannschaft die Daumen.

 

 

 

 

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BNP_Fussball-WM_Mai2026
Energieversorger unter Strom (BNP PARIBAS, 17.04.2026)
Sie galten lange als „Elefanten“ der Wirtschaft, gross und träge, die Energieversorger. Doch der Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Elektrifizierung haben zu einer neuen Dynamik in der Versorger-Branche geführt, an der auch Anleger teilhaben können.

Sie galten lange als „Elefanten“ der Wirtschaft, gross und träge, die Energieversorger. Doch der Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Elektrifizierung haben zu einer neuen Dynamik in der Versorger-Branche geführt, an der auch Anleger teilhaben können.

 

Der Druck wächst. Im wahrsten Sinne des Wortes. Weil die USA und Israel den Iran angegriffen haben, stiegen die Ölpreise im März von 60 US-Dollar auf über 100 US-Dollar je Barrel. „Ölpreisschock“, titelten die Medien. Zurecht, denn der Ölpreis ist trotz sinkender Ölintensität in der Wirtschaft immer noch das „Zünglein an der Waage“. Richtig ist, dass heutzutage deutlich weniger Öl für die Produktion von Waren eingesetzt werden muss als früher. Das sieht man am Ölverbrauch pro Einheit des Bruttoinlandsprodukts (BIP), oft als „Ölintensität“ bezeichnet. In den 1980er-Jahren lag die Ölintensität pro BIP-Einheit noch bei knapp 0.50 US-Dollar, heute bei unter 0.20 US-Dollar. Dennoch wird derzeit mehr Öl nachgefragt als je zuvor, über 100 Millionen Barrel am Tag, weil schlichtweg vielmehr Waren hergestellt werden. Das heisst, steigt der Ölpreis, hat das direkte Auswirkungen auf den Produktionsalltag und damit auf die Industrie.

 

Ausbau der Erneuerbaren Energien

Um diese Abhängigkeit zu reduzieren, muss der Anteil der Erneuerbaren Energien deutlich erhöht werden. Denn nur die Erneuerbaren lassen sich quasi vor Ort produzieren, man ist nicht auf Einfuhr von „Weither“ angewiesen. Die Schweiz hat hier europaweit eine Vorreiterrolle eingenommen. Immerhin produziert das Land rund 60 Prozent seines Strombedarfs mit Hilfe von Wasserkraft. Doch auch die Kernenergie spielt immer noch eine wichtige Rolle, knapp 30 Prozent steuert sie zum Schweizer Strommix bei. Dabei sind es vor allem die Erneuerbaren, die als günstigste Energiequelle gelten. Bei Sonne und Wind etwa belaufen sich die Gestehungskosten je Kilowattstunde in Deutschland je nach Anlage auf fünf bis zehn Euro-Cent. Ähnlich hoch dürften die Kosten je Kilowattstunde Wasserkraft in der Schweiz liegen. Der Atomstrom ist dagegen teurer, auch wenn es hierzu unterschiedliche Angaben gibt. Allgemein werden die Gestehungskosten für eine Kilowattstunde Atomstrom in der Schweiz mit sechs Rappen beziffert. In diesen Kosten sollen auch alle Ausgaben für Abbau und Endlagerung enthalten sein. Genau das wird aber von Kritikern bezweifelt. Insbesondere bei Neubauten kann wohl von Stromgestehungskosten von 30 bis 40 Rappen je Kilowattstunde ausgegangen werden, was deutlich über den Kosten für die Erneuerbaren Energien liegen würde.

 

Neue Dynamik unter den Energieversorgern

Doch die Erweiterung des Anteils an Erneuerbaren Energien kommt einem Kraftakt gleich. Denn mit der Errichtung von Photovoltaik- und Windkraftanlagen allein ist es nicht getan. Parallel dazu müssen auch die Netzinfrastruktur ausgebaut und die Speicherkapazitäten erhöht werden. Das gilt auch für die Schweiz. Der Ausbau der Netzinfrastruktur gilt als zentrales Element der Energiewende in der Schweiz. Dies vor allem auch vor dem Hintergrund, dass rund zwei Drittel des circa 6’700 Kilometer langen Übertragungsnetzes 50 bis 80 Jahre alt sind und dringend erneuert werden müssen.

Das hat zu einer neuen Dynamik in der Branche der Energieversorger geführt. Galten sie lange Zeit eher als „Elefanten“ der Wirtschaft, grosse schwerfällige Konzerne, die nur über mittelmässiges Wachstum verfügen, haben die Erneuerbaren eine disruptive Kraft unter den Versorgern losgetreten. Der Wandel bei der Energieerzeugung hat das traditionelle Geschäftsmodell der grossen Versorgungsunternehmen im Kern erschüttert. Die Erneuerbaren haben die Wettbewerbssituation unter den Versorgern völlig verändert. Auch kleinere bis mittelgrosse Energieanbieter sind nun im Markt aktiv, sorgen für Wettbewerb und Transparenz.

 

Globaler Stromverbrauch wächst rasant

Disruptive Kraft ist auch nötig, sagen Beobachter. Nicht nur, dass die Erneuerbaren eine flexiblere und vielschichtige Netzinfrastruktur benötigen, zugleich steht die Welt vor einer Elektrifizierungswelle.

Weil der Anteil der fossilen Energieträger wie eben Öl am globalen Energiemix aus Klimaschutzgründen unbedingt gesenkt werden muss, am besten gegen null, wird das, was vorher fossil angetrieben wurde, nun quasi unter Strom gesetzt. Die E-Mobilität ist dabei nur eine Facette, auch in der Industrie werden ganze Prozesse elektrifiziert. Eine Entwicklung, die alle Lebensaspekte der Menschen umfasst, wie ein schneller Blick in den heimischen Garten zeigt. Stand da früher ein mit Benzin angetriebener Rasenmäher, sind es heute Akkus, die bei der Gartenarbeit helfen. Dazu kommen noch einmal die zahlreichen neuen Rechenzentren, die überall aus dem Boden gestampft werden, die ohne Strom nicht laufen, und ohne die so etwas wie Künstliche Intelligenz gar nicht möglich wäre.

Und so wächst der Stromverbrauch weltweit, mit exponentieller Dynamik. Stieg dieser im Zeitraum 2015 bis 2020 um zusätzliche 2’400 Terawattstunden (TWh), waren es von 2020 bis 2025 schon zusätzliche 4’700 TWh. Bis 2030 rechnet man nun mit einem weiteren Bedarf von 5’400 TWh.

 

Energieunternehmen für Anleger

Die rasant steigende Nachfrage nach Strom und die Umstellung auf Erneuerbare Energien macht die Branche der Versorger zu einer der spannendsten auch an der Börse. Zu den grossen europäischen Stromversorgern gehören unter anderem E.ON, Enel, Engie, Iberdrola, RWE und TotalEnergies.

 

 

 

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Energieversorger_April2026_BNP
Schwellenländer – innovativ und lukrativ (BNP PARIBAS, 26.03.2026)
Der schwache US-Dollar hilft vielen Unternehmen aus den Schwellenländern, ihre Gewinne steigen. Doch der Dollar ist nicht der einzige Grund für das gute Abschneiden. Auch in Sachen Innovation können sie überzeugen.

Der schwache US-Dollar hilft vielen Unternehmen aus den Schwellenländern, ihre Gewinne steigen. Doch der Dollar ist nicht der einzige Grund für das gute Abschneiden. Auch in Sachen Innovation können sie überzeugen.

 

Die Schwäche des US-Dollar seit dem Antritt von US-Präsident Donald Trump zu seiner zweiten Amtszeit kennt Gewinner und Verlierer. Verlierer sind viele europäische Staaten, da die Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar Warenausfuhren in die USA verteuert haben. Europäische Produkte kosten in den USA nun mehr. Die von Trump erhobenen Handelszölle auf Wareneinfuhren haben diesen Effekt noch einmal verstärkt. 20 der 27 EU-Mitgliedstaaten verzeichneten im zurückliegenden Jahr rückläufige Exporte in die USA. Gleichzeitig legten die Importe aus den USA nach Europa zu, etwa um fünf Prozent.

 

Niedriger Dollar-Kurs verbessert die Lage der Emerging Markets

Zu den Gewinnern der Dollar-Abwertung gehören neben US-Unternehmen, die ihre Waren nun günstiger in anderen Märkten anbieten können, auch viele Emerging Markets. Das hat allerdings wenig mit den Warenein- und Ausfuhren zu tun, sondern vielmehr mit dem Umstand, dass ein niedriger Dollar-Kurs das Finanzierungsumfeld für die Schwellenländer allgemein verbessert. Sind sie oder Unternehmen aus den Schwellenländern in Dollar verschuldet, was häufig der Fall ist, sinkt für sie bei einem schwachen Greenback die Schuld- und Zinslast.

Zudem lockt ein niedriger Dollar-Kurs Investoren in die Schwellenländer. Sie sind auf der Suche nach attraktiven Anlagemöglichkeiten ausserhalb des Dollar-Raums – in den Schwellenländern werden sie fündig. Das „frische“ Geld eröffnet Unternehmen aus den Emerging Markets neue Finanzierungs- und Geschäftsmöglichkeiten. So wundert es wenig, dass Analysten ihre Erwartungen für die Entwicklungen der Gewinne der Unternehmen aus den Schwellenländern zuletzt deutlich angehoben haben. Um erstaunliche 16 Prozent haben sie in den zurückliegenden Monaten ihre durchschnittlichen Prognosen erhöht.

 

Grenze zwischen Schwellenländern und Industrienationen verwischt

Doch der niedrige Dollar-Kurs kann nicht allein die gute Entwicklung bei den Gewinnen erklären. Ein anderer, ebenso wichtiger Faktor lautet: Innovationen. Vor allem im Technologiebereich können die Unternehmen aus den Schwellenländern zunehmend punkten. So haben sich die Patentanmeldungen chinesischer Unternehmen in den zurückliegenden zehn Jahren vervierfacht und verzeichnen auch absolut gesehen mit rund 1,6 Millionen Anträgen die höchste Zahl weltweit.

Gemessen an der Innovationskraft sind Schwellenländer wie China eben keine Schwellenländer mehr. Während in Shanghai mittlerweile „Robotaxis“ des Unternehmens Pony.ai verkehren und in Zukunft das Strassenbild prägen werden, sucht man fahrerlose Taxis in unseren Städten noch vergebens. Es gibt zwar einige Anbieter, die den Einsatz von Robotaxis auf Schweizer Strassen bereits für 2026 angekündigt haben; allerdings handelt es sich dabei in erster Linie um Pilotversuche, die sich vorerst hauptsächlich auf ländliche Gebiete beschränken sollen.

Schon längst hat sich China von einer „Werkbank“ für amerikanische und europäische Unternehmen zu einer innovativen Ökonomie weiterentwickelt, auch wenn die „Werkbank“ noch lange nicht Vergangenheit ist. Doch innovative Entwicklungen machen China mehr und mehr zu einem unabhängigen Akteur in der Weltwirtschaft, was auch die Grenzziehung zwischen Emerging Market und Industrienation fraglich macht. China ist derzeit „irgendwie“ beides, Schwellenland und Industrienation. Das könnte auch für einige andere Länder wie Indien und Brasilien gelten.

 

Aktien aus den Emerging Markets legen stark zu

Die guten Schätzungen der Analysten zu den Unternehmensgewinnen in den Emerging Markets schlägt sich auch in steigenden Aktienkursen nieder. So hat der MSCI Emerging Markets Index in den zurückliegenden zwölf Monaten um über 30 Prozent zugelegt. Der MSCI World Index kommt hier nur auf ein Plus von gut 16 Prozent (Stand jeweils 25. März 2026). Im MSCI Emerging Markets Index sind grosse Unternehmen aus den Schwellenländern gelistet. Dabei sind chinesische Unternehmen mit einem Anteil von 27 Prozent derzeit am höchsten gewichtet, gefolgt von Unternehmen aus Taiwan (21 Prozent) und Südkorea (16 Prozent).

 

Die nachfolgenden Links führen Sie zur Übersicht unserer Produkte, die wir aktuell auf den Hang Seng Index beziehungsweise den Hang Seng China Enterprises Index anbieten.

 

 

 

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