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Investment Ideen

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Fit für die neue Fed (Bank Julius Bär & Co. AG, 14.09.2026)
Steigende, fallende oder stagnierende Zinsen: Können Anlegerinnen und Anleger ihre Erträge steigern, ohne auf den nächsten Fed-Schritt wetten zu müssen? Eine neue Anlageidee von Julius Bär bietet Ertragspotenzial in verschiedenen Zinsszenarien.

Steigende, fallende oder stagnierende Zinsen: Können Anlegerinnen und Anleger ihre Erträge steigern, ohne auf den nächsten Fed-Schritt wetten zu müssen? Eine neue Anlageidee von Julius Bär bietet Ertragspotenzial in verschiedenen Zinsszenarien.

 

Neue Fed mit bisher unklarer Zinsrichtung

Die US-Wirtschaft zeigt sich weiterhin robust, während die Abschwächung am Arbeitsmarkt darauf hindeutet, dass der Inflationsdruck seinen Höhepunkt überschritten hat. Obwohl derzeit ein Zinserhöhungszyklus der US-Notenbank (Fed) nicht erwartet wird, bleibt das Marktumfeld unsicher. Der neue Fed-Vorsitzende verfolgt im Kampf gegen die Inflation einen entschlossenen Kurs, hält sich jedoch bei konkreten Hinweisen zur künftigen Geldpolitik zurück, was zu schwankenden Zinserwartungen beitragen kann. Für ertragsorientierte Anlegerinnen und Anleger dürfte es daher zunehmend schwierig sein, sich auf ein einziges Zinsszenario festzulegen.

 

Mehr als ein Zinsszenario

Ein Ansatz mit variabler Verzinsung und Coupon-Untergrenze bietet eine interessante Alternative. Steigen die kurzfristigen Zinsen, können Anlegerinnen und Anleger bis zu einer definierten Obergrenze von diesem Umfeld profitieren – bei geringerer Zinssensitivität im Vergleich zu klassischen festverzinslichen Anleihen. Verschlechtert sich hingegen das wirtschaftliche Umfeld und veranlasst die Fed Zinssenkungen, sorgt eine eingebaute Coupon-Untergrenze für einen gewissen Schutz und sichert ein Mindestertragsniveau. So besteht die Chance auf höhere Erträge in verschiedenen Zinsszenarien, ohne dass Anlegerinnen und Anleger auf eine einzige Zinsentwicklung setzen müssen.

 

Flexibilität und Risiko im Gleichgewicht

Die Kombination aus Partizipation an steigenden kurzfristigen Zinsen und Schutz durch die Coupon-Untergrenze bietet ein ausgewogenes Risiko-Rendite-Profil sowie einen potenziell gleichmässigeren Ertragsverlauf über die Zeit. Diese Flexibilität beseitigt das Risiko jedoch nicht vollständig: Anlegerinnen und Anleger partizipieren an steigenden Zinsen nur bis zur festgelegten Obergrenze, zudem bleiben sie dem Kreditrisiko des Emittenten ausgesetzt. Für diejenigen, die eine Alternative zu klassischen Anleihen- oder Geldmarktanlagen suchen, ist dieser Anlageansatz bestehend aus Ertragspotenzial und Robustheit durchaus prüfenswert.

 

Mit dem Beginn eines neuen Kapitels bei der Fed stellt sich die Frage: Ist Ihre Ertragsstrategie flexibel genug aufgestellt für das, was als Nächstes kommt?

 

 

Mehr zu dieser Anlageidee erfahren.

 

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IMPRESSUM

Dieser Inhalt stellt Marketingmaterial dar und ist nicht das Resultat einer unabhängigen Finanz-/Anlageanalyse. Es wurde von der Bank Julius Bär & Co. AG, Zürich, erstellt, die von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) zugelassen ist und reguliert wird.

 

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Europa – vielfältige Chancen am Aktienmarkt (BNP PARIBAS, 21.08.2026)
Der europäische Aktienmarkt bietet attraktive Chancen. Diese erkennen Anleger, wenn sie ihren Blick weiten und sich neben den dominierenden Volkswirtschaften auch die kleineren anschauen.

Der europäische Aktienmarkt bietet attraktive Chancen. Diese erkennen Anleger, wenn sie ihren Blick weiten und sich neben den dominierenden Volkswirtschaften auch die kleineren anschauen.

 

«Europa ist reich an Vermögen und arm an Investitionen» – mit diesem Fazit veröffentlichte vor wenigen Wochen das Beratungsunternehmen McKinsey Global Institute (MGI) eine Studie. Während in den USA und China grosse Geldbeträge in die Entwicklung zukunftsträchtiger Technologien investiert werden, auch unter Inkaufnahme neuer Schulden, hält man sich in Europa zurück. Das führt dazu, dass Europa zwar unter bilanziellen Gesichtspunkten besser dasteht, die USA und China aber in Sachen Technologie die Nase vorn haben.

 

Neue Initiativen in den Schlüsseltechnologien

Doch das eine sollte das andere nicht ausschliessen. Gerade weil Europa bilanziell besser dasteht, sollte es mehr investieren, so das Fazit der Studienautoren. Gesagt, getan. In den zurückliegenden Monaten wurden durch die Verantwortlichen der Europäischen Union zahlreiche Initiativen verabschiedet, um neue Investitionen zu initiieren. Die Initiativen stehen vor allem unter dem Eindruck der weltpolitischen Lage. Sowohl China wie auch vermehrt die USA setzen auf Konfrontation statt auf Kooperation. Das nötigt Europa, unabhängiger von beiden Ländern zu werden. Deswegen wurden vor allem in den Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Mikroelektronik, Quantentechnologie und Biotechnologie neue Förderprogramme aufgelegt. Auch wenn es dabei mehr darum geht, den Rückstand zu den USA und China aufzuholen, statt eigene Akzente zu setzen, wurden die Probleme immerhin erkannt und sollen nun nach und nach beseitigt werden.

 

Europa hat viele Facetten

Das lässt hoffen, dass Europa seinen bilanziellen Vorteil in eine technologische Aufholjagd ummünzen kann. Passiert das, dürfte das die europäische Wirtschaft ankurbeln. Ohnehin lohnt es sich, letztere genauer unter die Lupe zu nehmen. Europa ist nämlich nicht einfach nur Europa. Nur allzu oft wird das Wachstum in Europa mit dem Geschehen in den dominierenden Volkswirtschaft Deutschland, Frankreich und Italien gleichgesetzt. Doch das greift zu kurz.

Das hat viel mit der Konstruktion «Europas» zu tun. Viele Staaten, viele Kulturen, viele Ökonomien, die sich nicht selten in völlig unterschiedlichen Stadien der wirtschaftlichen und konjunkturellen Entwicklung befinden. Zu den Ländern mit der stärksten Dynamik gehören in diesem Jahr etwa Malta und Polen, mit einem BIP-Wachstum jeweils deutlich über drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch Spanien und Litauen fallen mit jeweils über zwei Prozent Wachstum auf. Damit können diese Nationen nicht nur auf europäischer Ebene überzeugen, auch im globalen Vergleich punkten sie. Für die USA etwa sehen Experten in diesem Jahr „nur“ noch ein Wachstum von um die zwei Prozent, also möglicherweise weniger als Spanien und Litauen zu bieten haben.

Und auch nicht zur EU gehörende Länder wie die Schweiz sind durchaus interessant. So ist die Schweizer Wirtschaft im zweiten Quartal 2026 mit 1,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal überraschend stark gewachsen. Das lässt für das Gesamtjahr hoffen.

 

Europäische Aktien als Alternative

Trotz eingetrübter Wachstumsaussichten in den Schwergewichten Deutschland, Frankreich und Italien könnte sich also durchaus ein Blick auf den europäischen Aktienmarkt lohnen. Exemplarisch lässt sich das etwa am Euro Stoxx 50 zeigen, einem breit aufgestellten Index für EU-Länder. Seit etwa drei Monaten kann der Index seinen Konkurrenten aus den USA, den Dow Jones Industrial Average, kurz Dow Jones, outperformen. Der Euro Stoxx 50 verzeichnet ein Plus von beinahe elf Prozent, der Dow Jones einen Zuwachs von knapp neun Prozent (Stand: 19.08.2026). Das zeigt, europäische Aktien werden von Anlegern derzeit bevorzugt behandelt.

Zudem ist der Euro Stoxx 50 ist im Vergleich zum Dow Jones deutlich attraktiver bewertet; er kommt derzeit auf ein laufendes KGV für die kommenden zwölf Monate von 18, der Dow Jones weist hingegen ein KGV von über 22 auf – je nach Gewinnschätzung auch höher. Die Höherbewertung ist natürlich nicht völlig unbegründet, immerhin sind die USA in vielen Technologiebereichen führend, doch die Schere zwischen «oben» und «unten» könnte sich zumindest ein Stück weit zugunsten des europäischen Aktienmarktes schliessen.

Hierfür sprechen auch die wachsenden politischen Unsicherheiten – im November stehen in den USA die Midterm-Wahlen an, die zu einer Verschiebung der Machtverhältnisse zu Ungunsten von Donald Trump führen könnten.

 

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Für Fragen zu unseren Produkten erreichen Sie uns telefonisch unter +41 58 212 68 50 oder per E-Mail an markets.ch@bnpparibas.com. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter www.bnpparibasmarkets.ch. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Telefonate zur Qualitätssicherung aufgezeichnet werden.

 

 

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Flatrates – kalkulierbares Risiko (BNP PARIBAS, 10.07.2026)
Pauschaltarife für Telefonie und (mobile) Daten haben vieles vereinfacht. Was früher Schwankungen unterlag, lässt sich heute gut kalkulieren. Das macht die Telekommunikationsbranche zu einem defensiven Investment.

Pauschaltarife für Telefonie und (mobile) Daten haben vieles vereinfacht. Was früher Schwankungen unterlag, lässt sich heute gut kalkulieren. Das macht die Telekommunikationsbranche zu einem defensiven Investment.

 

Seit der Einführung der ersten Flatrate im Schweizer Telekommunikationsmarkt ist viel Zeit vergangen, doch die neue Abrechnungsmethode hat vieles verändert. Wir erinnern uns, im Jahr 2005 führte der Anbieter Orange unter dem Namen „Orange-Maxima“ die erste echte Mobilfunk-Flatrate in der Schweiz ein. Sie erlaubte das zeitlich unbeschränkte Telefonieren in das Schweizer Festnetz und in das eigene Orange-Mobilfunknetz. Es folgte 2012 die Swisscom, mit einer Flatrate für zeitlich unbegrenztes Surfen und Telefonieren in alle Netze. Für Vieltelefonierer damals ein Segen, für den heimischen Telekommarkt ein Aufbruch in neue Zeiten. Nach und nach wurde die Flatrate zum Standard, neben dem Festnetz eroberte sie auch den Mobilfunkmarkt und den Zugang zum Internet. Heute, über 20 Jahre später, ist die Flatrate allgegenwärtig und bietet zeit-, volumen- und zugangsunabhängige Pauschaltarife an. Für Summe X lässt sich so viel quatschen, chatten und surfen wie man will.

 

Flatrates schaffen Planbarkeit

Das ist nicht nur für den Verbraucher eine recht bequeme Angelegenheit, auch für die Telekommunikationsunternehmen, die die Flatrates anbieten, ist das eine feine Sache. Denn was in früheren Zeiten von der Lust und Laune der Konsumenten abhing – sie haben ja nicht immer und überall das Bedürfnis nach Kommunikation – wird dank monatlichen Pauschaltarif zu einer festen und kalkulierbaren Grösse bei den Geschäftszahlen. Diese Planbarkeit ist äusserst hilfreich bei der Budgetplanung, der Festlegung von Wachstumszielen und der Verwaltung der Betriebskosten. Stabile Cashflows geben Unternehmen das Vertrauen in Produktentwicklung, Support und Kundenerfolg zu investieren. Dies wirkt sich positiv auf die Kundenzufriedenheit aus.

Zudem helfen Flatrates dabei, die Kosten im Unternehmen zu senken. Individuelle Zahlungsabrechnungen entfallen, es wird pauschal berechnet. Die Fehlerquote fällt, Kunden sind zufriedener, Supportanfragen reduzieren sich.

 

Aus zyklisch wird defensiv

All das hat dazu beigetragen, dass aus der eigentlich zyklischen Telekommunikationsbranche eine defensive wurde. Was früher auch konjunkturellen Schwankungen unterlag, wird heute unter Wirtschaftsexperten als weitestgehend konjunkturunabhängig eingestuft. Es ist zwar richtig, dass der Telekommunikation auch in früheren Zeiten ein defensiver Charakter beigemessen wurde – getreu dem Motto «Telefoniert wird immer, egal wie es der Konjunktur geht», aber das ist eben nur bedingt richtig. Wenn es der Wirtschaft nicht gutgeht, wird allein schon im gewerblichen Bereich weniger telefoniert. Werden dann die Kosten pro Telefonat abgerechnet, schlagen konjunkturelle Schwankungen durchaus auf die Telekommunikationsunternehmen durch.

 

Mehr Nebenkosten als Nutzungsgebühr

Aber nicht nur Flatrates tragen dazu bei, die Telekommunikationsbranche zu stabilisieren. Auch der Umstand, dass heute nicht nur telefoniert wird, sondern vor allem die dauerhafte Nutzung des Internets im Vordergrund steht, trägt zum zunehmend defensiven Charakter der Telekommunikation bei. Über einen Provider wird ein Vertrag abgeschlossen, der einen Internetzugang gewährt. Der ist immer da, egal wie oft man das Internet am Ende benutzt. Abgerechnet wird meist über eine Flatrate, womit die Kosten weniger einer Nutzungsgebühr entsprechen als vielmehr einer Art Nebenkostenposition, wie sie häufig in Mietwohnungen erhoben wird. Nebenkosten fallen an, egal ob man für sie verantwortlich ist oder nicht.

 

Swisscom, Deutsche Telekom und Vodafone

Wie beliebt Flatrates in der Schweiz sind, zeigt unter anderem ein kurzer Blick auf die Statistik. Laut der Eidgenössischen Kommunikationskommission «ComCom» wird seit vielen Jahren die Marktdynamik im Wesentlichen vom Abonnementenmarkt getragen. Dabei sind zahlreiche Nutzer von Prepaid-Angeboten auf Postpaid-Produkte umgestiegen. Der Anteil der Kundschaft mit Abonnement erhöhte sich von 63 Prozent im Jahr 2015 auf über 84 Prozent im Jahr 2024. Postpaid-Verträge beinhalten fast immer auch Flatrates, während das bei Prepaid nicht zwingend der Fall sein muss.

Marktführer in der Schweiz in Sachen Flatrates ist die Swisscom, mit einem Anteil von über 50 Prozent beim Mobilfunk. In Deutschland ist es die Deutsche Telekom, die mit rund 28 Millionen Postpaid-Kunden den Markt anführt, gefolgt von Vodafone mit knapp 20 Millionen Postpaid-Verträgen (Stand: 1. Quartal 2026).

 

 

 

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